Als Sohn eines türkischen Vater und einer deutschen Mutter in Mannheim geboren, ließ Bülent Ceylan seinem Talent bereits auf der Schulbühne seines Gymnasiums freien Lauf. Hier trat er erstmalig mit Parodien von Prominenten auf Schulfesten und Partys auf. Ende 1996 sammelte er im Rahmen eines Praktikums erste Fernseherfahrung als Redakteur bei "VIVA Interaktiv". 1997 folgte ein weiteres Praktikum bei "RPREins" in Ludwigshafen, wo er fortan regelmäßig in der Morningshow als Sprecher für Comedy zu hören war. Entscheidend war jedoch, dass er hier auf Roland Junghans, den Comedy-Autor der Sendung traf. Kurz darauf entwickelte Bülent mit ihm sein erstes abendfüllendes Programm. Noch während seines Studiums der Politik und Philosophie ging er mit seinem zweiten Programm an den Start, das als Antwort auf eine Zeitungskritik den Titel "Nou Mässitsch!" erhält. Seine erste eigene Veranstaltungsreihe, "Bülents-Comedy-Club", findet von 1999-2000 im "Opera Buffa" in Mannheim statt. Es folgen erste Fernsehauftritte im Quatsch-Comedy-Club. Bülent sticht dabei vor allem durch seine eigenwilligen Figuren und seine Vielseitigkeit hervor. Meist genügen schon eine Kopfbedeckung und ein Kleidungsstück um in die Rolle zu schlüpfen oder wie es die Zeitung "Südhessen Morgen" einst formulierte: "Dann noch eine prägnante Körperhaltung, und fertig ist der Typ...". Kein Wunder also, dass der Deutschtürke bereits 2001 den Bielefelder Kabarettpreises einheimst. Kurz darauf folgen weitere Fernsehauftritte bei '
NightWash', im "Quatsch Comedy Club", bei "Blondes Gift", "7 Tage - 7 Köpfe" und "Hausmeister Krause". Nicht zuletzt mit seine Rolle als schwuler Jonny in "Bewegte Männer" hat sich Bülent Ceylan seinen Platz in der deutschen Fernseh-Comedy erobert, den er in regelmäßigen Abständen bei '
NightWash' auf COMEDY CENTRAL verteidigt.